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Eichenrinde-Präparat

  • 27. März
  • 1 Min. Lesezeit

Das Eichenrinden-Präparat (Präparat 505) arbeitet auf Calcium- und Tannin-Prozesse und schützt vor Pflanzenkrankheiten. Die Eiche ist seit Urzeiten ein Symbol von Stärke und Dauerhaftigkeit, und ihre Rinde – mit ihrem hohen Gerbstoff-Gehalt – bringt diese Festigkeit in den Kompost.


Herstellung


Wie alle Kompostpräparate wird das Eichenrinden-Präparat in der Regel während des Kompostierungsprozesses angewendet. Eine Prise getrockneter, gepulverter Eichenrinde wird in den Kompost gestreut, zusammen mit den anderen Präparaten (Brennnesselpräparat, Schafgarbenpräparat, etc.).


Für die Herstellung selbst sammelt man im Frühling oder Frühsommer Eichenrinde von Stämmen oder Ästen (idealerweise ohne den Baum zu verletzen). Die Rinde wird getrocknet, gemahlen oder zerkläut und ist dann einsatzbereit.


Wirkung


Das Eichenrinden-Präparat wirkt durch seinen hohen Gerbstoff-Gehalt (Tannine) auf Pilzkrankheiten und Fauleprozesse im Kompost. Es festigt den Kompostierungsprozess, mäßtigt Feuchtigkeit und unterstützt die Bildung stabiler Humusstrukturen.


Es wird besonders bei feuchtem Klima oder bei Komposten verwendet, die zur Selbsterwärmung neigen (Glanzkohle, Überfeuchte).


Beziehung zu anderen Präparaten


Das Eichenrinden-Präparat ergänzt die anderen Kompostpräparate. Während Brennnessel Stickstoff reguliert und Schafgarbe den Schwefelhaushalt beeinflusst, arbeitet Eichenrinde auf die Formbestimmung und Krankheitsresistenz.


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