Elementarwesen
- 27. März
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Elementarwesen sind in anthroposophischer und spiritueller Tradition Wesen der Elements, die an den Aufbau und die Gestaltung der physischen Welt beteiligt sind. Sie sind nicht Goettliches (das ist die Domaäne von Archängeln und höheren Wesen), sondern mehr Formbildende Käfte, die in der Natur wirken.
Die vier Elementarwesen
Im anthroposophischen Verständnis gibt es vier Kategorien von Elementarwesen, die den vier Elementen entsprechen:
Sylphen (Luftwesen)
Die Sylphen sind Wesen der Luft. Sie sind lichtvoll, flott und gelangen in Blattwerk und Blattentwicklung zum Ausdruck. Sie arbeiten auf die Empfindungen und die Leichtigkeit.
Undinen (Wasserwesen)
Die Undinen sind Wesen des Wassers und wirken besonders auf der flueussigen, organischen Ebene. Sie sind mit Fühlenden und Gefuehlsqualitäten verbunden, arbeiten auf Wachstums- und Wundebereitungsprozesse.
Gnöme (Erdwesen)
Die Gnöme sind Wesen der Erde. Sie sind schwer, stabil, und arbeiten auf die formgebende Kraft in Mineralisation und Strukturbildung. Sie sind mit dem Willensleben und dem Denken assoziiert.
Salamander (Feuer/Wärmewesen)
Die Salamander sind Wesen der Wärme und des Feuers. Sie bringen Energie, Impuls und Belebung. Sie arbeiten auf entzündung und Umwandlungsprozesse.
Elementarwesen und Anthroposophie
Rudolf Steiner hat umfänglich über Elementarwesen gesprochen, besonders im Kontext der Landwirtschaft und des Hoforganismus. Er betonte, dass ein lebendiger Hof und Garten der harmonischen Zusammenarbeit mit diesen Wesen bedarf.
Das bedeutet nicht "Zauberei", sondern ein bewusstes, liebevolles Verhältnis zur Natur, das diese Wesen anerkennt und respektiert.
Elementarwesen in der Landwirtschaft
In der bio-dynamischen Landwirtschaft werden die Elementarwesen durch mehrere Präparate "unterstützt". Das Konzept ist, dass jedes Präparat (z.B. Hornmist oder Kompostpräparate) bestimmte Elementarwesen bewusster zumindest macht.
Dies ist ein umstrittenes Thema: Anthroposophen nehmen es ernst, Skeptiker sehen es als Mystizismus. Aber selbst aus praktischem Blickwinkel: Ein Landwirt, der mit "gutem Willen" und Achtsamkeit arbeitet, wird bessere Ergebnisse erreichen als einer, der nicht achtsam ist.

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