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Gärtnern nach dem Mond – der vollständige Leitfaden zum Mondkalender
Seit Jahrtausenden richten Menschen Aussaat, Pflege und Ernte nach den Rhythmen des Mondes aus. Heute findest Du in biodynamischen Kalendern präzise Handlungsfenster, die versprechen, Wasserhaushalt, Saftstrom und Vitalität der Pflanzen optimal zu nutzen. Dieser Leitfaden trennt Wissen von Folklore, liefert Dir praxisnahe Anleitungen und hält Dir wissenschaftliche Einwände nicht vor. So kannst Du entscheiden, was in Deinem Garten wirkt – und warum. 1. Was ist ein Mondkalender
Grünungung
Grundprinzipien und Leguminosen Die Grünungung ist eine klassische und in der Biodynamik besonders geschätzte Methode zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und zur Unterbrechung von Krankheits- und Schädlingszyklen. Dabei werden Leguminosen oder andere schnellwachsende Pflanzen angebaut, die Biomasse aufbauen, und diese wird dann in den Boden eingearbeitet, um Humus und Stickstoff zu liefern. Die wichtigsten Grünungungspflanzen sind Leguminosen – also Pflanzen, die durch i
Fruchttage
Fruchttage sind Tage, an denen der Mond in einem Feuer-Zeichen steht – also in Widder, Löwe oder Schütze. Diese Tage gelten als ideal für die Aussaat und den Anbau von Fruchtgemüse, Getreide und anderen Frühten tragenden Pflanzen. Die Feuer- oder Wärme-Qualität dieser Zeichen fördert Frucht- und Samenbildung, Süße und Energiegehalt. Widder ist das erste Feuer-Zeichen (von etwa Mitte März bis Mitte April), Löwe das zweite (von etwa Mitte Juli bis Mitte August), und Schütze das
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