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Fruchttage

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Fruchttage sind Tage, an denen der Mond in einem Feuer-Zeichen steht – also in Widder, Löwe oder Schütze. Diese Tage gelten als ideal für die Aussaat und den Anbau von Fruchtgemüse, Getreide und anderen Frühten tragenden Pflanzen. Die Feuer- oder Wärme-Qualität dieser Zeichen fördert Frucht- und Samenbildung, Süße und Energiegehalt.


Widder ist das erste Feuer-Zeichen (von etwa Mitte März bis Mitte April), Löwe das zweite (von etwa Mitte Juli bis Mitte August), und Schütze das dritte (von etwa Mitte November bis Mitte Dezember). Diese Verteilung schafft regelmäßige Fenster über das Jahr für Fruchttag-Arbeiten.


Fruchtpflanzen für Fruchttage


Typische Fruchtpflanzen sind Tomaten, Paprika, Gurken, Bohnen, Erbsen, Melonen, Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer), Mais, Obst (Äpfel, Birnen, Beeren) und Ölpflanzen. Auch Zwiebelgewächse wie Zwiebeln, Knoblauch und Lauch (wo die Samenkapseln/Zwiebeln die "Frühte" sind) können auf Fruchttagen angebaut werden.


Wirkung und Ertragsergebnisse


Die Theorie ist, dass eine Aussaat an einem Fruchttag die Pflanzenkraft auf Frucht- und Samenbildung konzentriert. Tomaten, die an Fruchttagen gepflanzt werden, tragen früher, haben mehr Frühte und sind süßer. Getreide, das an Fruchttagen angebaut wird, hat besseren Ertrag und höherem Nährstoffgehalt. Obst, das unter Fruchttag-Bedingungen wächst, ist süßer und lagerstabiler.


Maria Thuns Versuche zeigten, dass Tomaten und andere Fruchtgemüse, die an Fruchttagen angebaut wurden, nicht nur mehr Frühte trugen, sondern auch höher konzentrierte Zucker und bessere Geschmacksqualitäten aufwiesen. Dies ist für kommerzielle und Hausgartenbetriebe gleich relevant.


Ernte und praktische Anwendung


Ein wichtiger praktischer Punkt ist die Ernte: Obst und Samen, die an Fruchttagen geerntet werden (das heißt, wenn der Mond in einem Feuer-Zeichen steht), haben bessere Lagerbärfkeit und können länger gelagert werden. Dies ist besonders für Getreide und Saatgut-Erzeugung wichtig. Auch die Lagerung von Frühten wird durch einen Fruchttag als "Erntetag" optimiert.


Für Biodynamiker, die mit Aussaatkalendern arbeiten, ist das Verständnis der Fruchttage zentral – es ist oft die Kategorie mit den offensichtlichsten praktischen Ergebnissen und wird daher häufig zuerst angewendet, besonders bei fruchttragendem Gemüse und Getreide.


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