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Jahreskreisfeste

  • 27. März
  • 1 Min. Lesezeit

Jahreskreisfeste sind in der anthroposophischen und bio-dynamischen Tradition acht große Feste, die den Jahrlauf markieren und auf kosmische Rhythmen abgestimmt sind.


Die acht Jahreskreisfeste


1. Michaelstag (ca. 29. September) - Mut, Herausforderung


2. Weihnachtszeit/Wintersonnenwende (21. Dezember) - Geburt, Stille



4. Candlemas (2. Februar) - Reinigung, Licht


5. Ostern (Varies) - Auferstehung, Erneuerung


6. Pfingsten (50 Tage nach Ostern) - Heiliger Geist, Ausgiessung


7. Johannistag (ca. 21. Juni - Sommersonnenwende) - Licht-Höhe, Mittsommermagie


8. Lammas/Lammastag (1. August) - Erste Ernte, Dankbarkeit


Bedeutung im Jahreslauf


Diese Feste markieren nicht einfach kalendarische Daten, sondern repräsentieren unterschiedliche "Qualitäten" oder kosmische Impulse:


Der Herbst ist eine Zeit der Kältung und Versämmlung


Der Winter ist eine Zeit der Dunkelheit und inneren Ruhe


Das Frühjahr ist Erneuerung und Wachstum


Der Sommer ist Höhe und Reifung


Jahreskreisfeste in der Bildung und Bio-Dynamik


In Rudolf-Steiner-Schulen werden die Jahreskreisfeste großartig zelebriert. Sie sind nicht einfach Freizeit, sondern Unterrichtsinstumente, die Kinder mit den kosmischen Rhythmen verbinden.


In der bio-dynamischen Landwirtschaft werden wichtige Tätigkeiten (wie die Herstellung bestimmter Präparate) auf diese Festtage abgestimmt.


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