Mondknoten
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Die Mondknoten sind die Schnittpunkte zwischen der Mondbahn (der Ebene, in der der Mond um die Erde kreist) und der Ekliptik (der Ebene, in der die Erde um die Sonne kreist). Es gibt zwei Mondknoten - den aufsteigenden Knoten (wo der Mond die Ekliptik von unten nach oben durchquert) und den absteigenden Knoten (wo er sie von oben nach unten durchquert). Diese Punkte sind nicht stationär, sondern bewegen sich durch den Tierkreis - ein Zyklus dauert etwa 18,6 Jahre.
Mondknoten in der biodynamischen Praxis
Die Vorstellung ist, dass Mondknoten-Tage (Zeiten, wenn der Mond an einem Knoten ist) Zeiten der "Unklärheit" oder des "Übergangs" darstellen. Manche biodynamische Schulen betrachten diese Tage als ungünstig für Aussaat und andere kritische Feldarbeiten. Dies ist jedoch weniger stark etabliert als die Apogäum-Perigäum- oder Mondphasen-Konzepte.
Der drakonitische Monat
Der drakonitische Monat ist die Zeit zwischen aufeinanderfolgenden Durchgängen des Mondes durch den gleichen Knoten - etwa 27,21 Tage. Genau wie der anomalistische Monat ist dies ein subtiler zusätzlicher Rhythmus, der die Mondbeobachtung noch komplexer macht. Nur die enthusiastischsten Biodynamiker versuchen, diese Rhythmen in ihren Kalender einzuarbeiten.
Astrologische und wissenschaftliche Perspektive
Die traditionelle Astrologie hat lange mit Mondknoten gearbeitet (Rahu und Ketu im vedischen System), und die biodynamische Verwendung hat dort ein gewisses Echo. Allerdings ist der biodynamische Zugang zu den Mondknoten weniger ausgearbeitet als zu Mondphasen oder Tierkreis-Positionen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die praktische Auswirkung subtiler ist und schwerer zu verifizieren.
Die physikalische Grundlage ist weniger klar als bei anderen Rhythmen - die Mondknoten sind mathematische Punkte, keine physischen Strukturen, und es ist unklar, wie sie ein direktes physikalisches Signal an die Erde senden könnten. Daher werden die Mondknoten von skeptischen Beobachtern oft mit besonderem Misstrauen behandelt, während Biodynamiker sie eher als subtile energetische Qualitäten verstehen.

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